Es sind zu viele Fragezeichen und es werden immer mehr.
Ich habe beschlossen, hier auf meinem Blog nicht nur über ProAna zu schreiben, sondern über alles. Alles, was mich beschäftigt. Hier kann ich ganz ehrlich schreiben, was ich denke.
Als mal tief Luft holen und mir selbst eine Frage stellen.
Was will ich?
Das frage ich mich die ganze Zeit. Ich meine, es ist zu spät. Die Stimme in meinem Kopf ist längst zu laut geworden um sie zu übertönen. Sie murmelt Dinge, wenn ich esse. Sie richtet ihre Worte direkt an mich. Sie ist wie ein Spiegel, den ich überall dabei habe. Sie macht mir Vorwürfe. Früher dachte ich, soetwas gäbe es nicht, aber jetzt weiß ich es besser. Sie ist überall. Lacht mich aus.
Ich frage mich, was ich will. Will ich verschwinden? In der Masse untergehn? Einfach vor allen Augen unsichtbar werden? Ja.
Will ich gesehen werden? Endlich gehört werden? Nicht mehr übersehen werden? Ja.
Will ich mich endlich selbst schön fühlen? Ja.
Will ich für andere schön sein? Ja.
Ich werde schon noch sehen, was passiert. Es ist ein Abenteuer. Wie mit weit geöffneten Augen durch einen stockdunklen Tunnel. Man ist neugierig und will wissen wohin es geht, man versucht etwas zu sehen, doch es ist einfach zu dunkel. Man wird erst am Ende sehen wo man ist.
Uhh, aufregend...
...das rede ich mir zumindest ein.
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