Es fühlt sich in letzter Zeit an, wie ein innerer Kampf. Die Frage, wer ich sein kann, sein will.
Ich will Veränderung und habe Angst davor. Ich bin zu laut, bin zu leise, finde einfach kein Maß.
Mein unerschütterlicher Optimismus wankt. Ich habe immer alles positiv gesehen. Habe in allem stets das Gute gesehen, immer einen Weg. Und jetzt? Jetzt zweifle ich. Ich sehe meine Zukunft, mein rosarotes Traumschloss, in weite Ferne rücken sehe, wie es zerfällt. Stück für Stück zerbrechen meine Träume. Ich versuche es zu schaffen. Ich versuche das Positive zu sehen in dieser Dunkelheit. Ich verrsuche nicht zu weinen. Ich versuche die Entertainerin zu bleiben, die immer alle zum Lachen bringt. Aber wie kann ich alle zum Lachen bringen, wenn ich nicht mal selbst lachen kann? Wenn ich kaum die Kraft habe für mich selbst zu sorgen, wie soll ich meine Kraft mit allen teilen wie ich es früher immer versucht habe? Ich fühle mich leer, ich fühle mich zu voll. Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nichts mehr.
Ich habe eine Veränderung dringend gebraucht, also bin ich heute zum Friseur gegangen. Ich hatte lange Haare. Wirklich lange Haare. Und ich habe mit meinen Haaren immer eine Hass-Liebe geführt. Ich fühle mich besser, jetzt wo sie mir gerade bis zum Kinn reichen. Ich fühle mich ein kleines Stück freier.
Ich kämpfe. Ich kämpfe mir den Weg zum Himmel frei und wenn ich mich dabei selbst verliere, und wenn ich mich dabei finde- wenn ich oben bin, werde ich wissen. Einfach weiter wissen.
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