Ich ziehe die Knie an den Körper, der Geschmack von Versagen auf meiner Zunge.
Aus meinen Kopfhörern dringt laute Musik. Sänger die von Verlust, Depressionen und Hass singen- mich anschreien die Welt sei nicht mehr lebenswert.
Irgendwas ist nicht richtig. Irgendwas stimmt hier nicht. Ich kann spüren aber nicht sehen, also schließe ich die Augen. Ich bin einsam und dieses Mal hilft der sonst so tröstliche Gedanke an Sonnenstrahlen nicht.
Es scheint ewig lange seit ich mich das letzte Mal selbst verletzt habe, seit ich mich das letzte Mal übergeben habe. Trotzdem sehe ich die Schnitte noch viel zu deutlich und trotzdem kann ich die unerträglichen Magenschmerzen noch spüren.
Ich hasse was aus mir geworden ist. Es begann mit Hass auf meinen Körper, ging über Hass auf andere, Hass auf mich und meine Gedanken bis hierher- Hass auf Alles.
Immer und überall rieche ich den Gestank nach Kotze und Angstschweiß. Überall spüre ich die Anwesenheit des Todes der mir Löcher in den Rücken starrt. Immer und überall kann ich die Leere fühlen.
Es scheint ewig her zu sein das ein richtiges Lachen meine Lippen verließ.
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