Sonntag, 11. September 2011

Schenkt mir Atem

Menschen weinen, halten sich in den Armen und wiegen sich vor und zurück. Ein Zeichen der Furcht, der Trauer und der Angst.
Ungläubige Augen die das unmögliche sehen, faszination. Man kann die Liebe förmlich greifen.
Seltsam, oder? Das man die Wut spürt, die hinter dieser Grausamkeit steckt, man die Trauer spürt und trotzdem die Liebe über Allem steht.
Menschen rennen über die Straßen, sind staubüberdeckt. Asche nimmt ihnen die Sicht, lässt ihre Augen brennen. Wieviele Menschen gerade sterben, einfach weil sie lebten, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Wie viele Menschen sich gerade wünschen, sie könnten Atmen, Menschen die ihre Hände falten und beten. Sie beten für Menschen die sie nie kannten und dafür, dass ihre Liebsten an diesem Abend nach Hause kommen würden.
Der 11. September vor genau 1o Jahren.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen